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Naturheilkunde im Alter

Gabriele Oppermann • 22. Januar 2025

Tradition und Innovation für die Gesundheit im Alter

Mit zunehmendem Alter stehen viele Menschen vor gesundheitlichen Herausforderungen, die das tägliche Leben erheblich beeinflussen können. Dabei spielen sowohl Mobilitätseinschränkungen als auch neurologische Erkrankungen wie Demenz, Parkinson oder chronische Schmerzen eine große Rolle. Die Naturheilkunde bietet bewährte und schonende Ansätze, um auch in fortgeschrittenen Lebensphasen Wohlbefinden zu fördern. Dank moderner Technologien ist der Zugang zu naturheilkundlicher Beratung und Behandlung heute einfacher denn je – selbst bei eingeschränkter Mobilität.

Zugang zur Naturheilkunde trotz Immobilität
Einer der entscheidenden Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist die Möglichkeit von Videosprechstunden. Gerade ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können so bequem von zu Hause aus auf naturheilkundliche Expertise zugreifen. Über digitale Kanäle erhalten sie individuelle Beratung und Empfehlungen zu natürlichen Heilmethoden, sei es für die Stärkung des Immunsystems, die Linderung von Schmerzen oder die Unterstützung des Nervensystems. Die Kombination von traditioneller Heilkunde mit modernen Kommunikationsmitteln eröffnet neue Möglichkeiten, die Lebensqualität zu verbessern.

Naturheilkunde bei neurologischen Störungen
Im Alter nehmen neurologische Erkrankungen oft zu, was die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Naturheilkunde bietet hier sanfte Alternativen zu konventionellen Therapien. Insbesondere pflanzliche Präparate und homöopathische Mittel haben sich bewährt, um Symptome wie Unruhe, Schlafstörungen oder kognitive Beeinträchtigungen zu lindern.
Ein praktisches Beispiel ist die Einnahme von homöopathischen Mitteln in Form von Globuli unter die Zunge gelegt, umgeht den Verdauungstrakt und wird über die Schleimhäute aufgenommen. Diese können, speziell für ältere Menschen mit Schluckstörungen, aufgelöst in Wasser verabreicht werden, was eine schonende und unkomplizierte Anwendung ermöglicht. Pflanzen wie Baldrian, Ginkgo oder Johanniskraut können ebenfalls bei neurologischen Beschwerden unterstützen, indem sie die Durchblutung fördern, die Nerven beruhigen und das Wohlbefinden steigern. Ayurveda bietet hierbei eine große Palette an Möglichkeiten, die ich zu homöopathischen Mittel umwandeln ließ.

Sanfte Heilung für ein erfülltes Leben
Die Naturheilkunde vereint traditionelle Heilmethoden mit innovativen Ansätzen und kann eine wertvolle Ergänzung zur Schulmedizin sein – besonders für ältere Menschen. Sie bietet nicht nur Unterstützung bei der Behandlung von Beschwerden, sondern auch eine ganzheitliche Perspektive, die Körper, Geist und Seele einbezieht. Mit der Verfügbarkeit von Videosprechstunden und einfachen Darreichungsformen wie homöopathischen Lösungen wird sie auch für Menschen mit Einschränkungen zugänglich und praktikabel.
Die Natur hat für jedes Lebensalter wertvolle Schätze, die, richtig angewendet, ein hohes Maß an Lebensqualität und Gesundheit bis ins hohe Alter fördern können.

Persönliche Erfahrungen in der Versorgung älterer Menschen mit Naturheilkunde
Aus meiner praktischen Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Anwendung von Naturheilmitteln und Homöopathie bei älteren Menschen mit altersbedingten Symptomen sehr positive Ergebnisse liefert. Viele Senioren, die ich begleitet habe, profitieren von den sanften, aber wirkungsvollen Ansätzen der Naturheilkunde. Ob es um chronische Schmerzen, Schlafstörungen, Unruhe oder kognitive Einschränkungen geht – pflanzliche Präparate und homöopathische Mittel haben sich als schonende Alternativen bewährt, die gut verträglich sind und oft eine bemerkenswerte Verbesserung der Lebensqualität bewirken oder Nebenwirkungen eingesetzter Medikamente lindern.
Gerade in der Behandlung neurologischer Störungen wie Demenz oder Parkinson erweisen sich natürliche Heilverfahren als hilfreiche Ergänzung zur Schulmedizin. Die Möglichkeit, homöopathische Globuli in Wasser aufzulösen und so die Einnahme zu erleichtern, ist ein besonders wertvolles Mittel, um auch bei Schluckbeschwerden oder Appetitlosigkeit eine regelmäßige Anwendung sicherzustellen.
Diese positiven Erfahrungen motivieren mich immer wieder, die Naturheilkunde gezielt in der Betreuung älterer Menschen einzusetzen. Die Kombination aus individueller Beratung, sanften Heilmethoden und einem ganzheitlichen Ansatz hat sich dabei als äußerst erfolgreich erwiesen.

Ihre Heilpraktikerin
Gabriele Oppermann

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Ursache des Nervensystems projiziert auf die Haut Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der Neurodermitis, um einen entzündlichen Prozess der Haut ausgelöst durch hyperaktive Nerven. Sind nun Kortison haltige Präparate tatsächlich die einzige Lösung? Viele Betroffene kennen das Spiel mit Kortison. Kurzfristig verwendet und auch nur im hochakuten Zustand sind Kortison haltige Präparate ein Segen, weil es zur Linderung der Symptome beiträgt und somit ein klein wenig zur Erholung des Betroffenen beiträgt. Dauerhaft angewandt zerstört Kortison die Haut und ihre Schutzfunktion gegen äußere Faktoren. Meine Antwort lautet „NEIN“. Kortison haltige Präparate sind nicht die einzige Lösung, aber der einfache Weg, leider nicht zu Ende gedacht. Für jeden Betroffenen und seinen Therapeuten ist es sehr mühselig die Ursache einer Neurodermitis zu filtern, trotzdem lohnt sich der Weg, nutzt man eine andere Betrachtungsweise. Die andere Herangehensweise der Naturheilpraxis Aus meiner Sicht und meiner Erfahrung mit diesem Thema gibt es eine Verbindung zwischen dem seelischen Zustand und den äußeren Faktoren. Meist sind nur die äußeren Faktoren die Auslöser oder Trigger einer Neurodermitis, aber nicht die Ursache. Selbstverständlich ist es wichtig herauszufiltern, welche Nahrungsmittel das Thema triggern. Sie geben wertvolle Hinweise, die ein Ayurveda-Mediziner zu lesen vermag. Sind es Früchte, die über der Erde wachsen, die volle Sonne benötigen und im Sommer geerntet werden? Ist es Wurzelgemüse, das unter der Erde wächst und im Spätsommer geerntet werden kann, liegt es am Samen einer Pflanze oder an Blättern, die wir verarbeiten können? Die viralen Infektionen als Trigger einer Neurodermitis Auch ist es wichtig herauszufinden welche Infektionserkrankungen, vor allen Dingen viraler Natur der Patient im Laufe seines Lebens durchgemacht hat. Nervengängige Viren halten sich gerne versteckt im Zentralen Nervensystem und treiben dort ihr Unwesen. Unsere psychische Verfassung vor Ausbruch der Neurodermitis spielt eine große Rolle Der dritte – meiner Meinung nach entscheidende Punkt bei der Ermittlung der Ursache – ist die psychische Verfassung vor dem ersten Auftreten der Hautsymptome. Durch intensive Gespräche mit Betroffenen traten oft Erinnerungen an Angstzuständen und Panikattacken auf, die mit der Erscheinung der Neurodermitis urplötzlich aufhörten. Patienten fühlten sich trotz dem Vollbild der Neurodermitis vitaler als zuvor. Entladen sich tiefsitzende, pathogene Angstzustände über das Nervensystem auf der Haut? Eine in meinen Augen berechtigte Frage. Zuhören hilft den Körper zu verstehen und zu behandeln Die Neurodermitis hat viele Gesichter. Und auch hier hilft es dem Körper genau zuzuhören. Fühlen sich die betroffenen Stellen kalt an oder heiß? Was lindert das Hauptsymptom, wenn für den Betroffenen schwer zu filtern ist, ob es eher brennt oder juckt. Helfen eher warme Anwendungen, kalte oder heiße? Welche Konsistenz muss die Anwendung besitzen? Ist es eher fließendes Wasser, sind es beruhigende Öle oder warme Packungen. Triggert Bewegung die Symptome oder tun sie gut. Hilft fester Druck oder sorgt er für verstärkte Symptome. Die tiefen Regionen unseres Zentralen Nervensystems All diese Fragen helfen die Ursache zu finden und meist auch dauerhaft das Problem zu lösen. Eine Erkrankung wie die Neurodermitis zurück in den Körper zu drängen, birgt die Gefahr, dass tiefe Regionen des zentralen Nervensystems dauerhaft geschädigt werden und einige Jahrzehnte später das Vollbild der Parkinson-Erkrankung entwickelt wird mit deren Ausbruch 30 Jahre später kostbare Zeit verschenkt hat. Unser Körper spricht mit uns mittels Symptome, denen wir dauerhaft mehr Aufmerksamkeit schenken sollten. Lernen Sie, ihn besser zu verstehen mit Hilfe fragender und darauf spezialisierten Therapeuten. Gabriele Oppermann Stock-Fotografie-ID:1468735176
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